Geplante Biogasanlage Mönchengladbach-Süd
Bild: Biogasanlage Wassenberg
Begründung
Regenerative Energieerzeugung ist politisch gewollt:
- Endlichkeit der fossilen Energieträger
- steigende Nachfrage z. B. China, Indien
- Unabhängigkeit Energieimporte
- Klimawandel
Durch neue Gesetze mit entsprechender Förderung sind die Anlagen wirtschaftlich.
Wenn nicht durch uns, dann durch Dritte.
Als Trinkwasserversorger aus Grundwasserschutzgründen Interesse, die Gärrestausbringung zu regeln.
Die regionale Landwirtschaft ist bereit, in Kooperation (Gesellschaftsanteile 50/50 %) über langfristige Lieferverträge Rohstoffe zu liefern.
Standort
Standortanalyse im Konzernversorgungsgebiet.
Ergebnis: Region südlich von Mönchengladbach ist besonders geeignet (Acker, Gülle)
Zur Einspeisung des Biogases ist eine RWE-Hochdruck Erdgasleitung bzw. NVV-Mitteldruckgasnetz in der Nähe.
4 Alternativstandorte sind analysiert.
Standortvarianten
| Im Gewerbegebiet Güdderath | Gemeinde Jüchen dagegen Grundstück z. T. in Erbpacht, keine Sicherheit nach 20 Jahren aufwendige Erschließung (Kanal- und Straßenbaumaßnahmen) hohe Grundstückspreise wirtschaftlich unattraktiv |
| Westlich der A 61 | Im regionalen Grünzug, wird durch Bezirksregierung Düsseldorf abgelehnt |
| Nähe Windkraftanlage (Wickrather Straße) | In Verbindung mit Windkraftanlagen ein Gebiet zur regenerativen Energieerzeugung Lage noch näher an Jüchen dran, im offenen Feld |
| Nähe Kompostieranlage | Günstiges Grundstück der Stadt MG Von der Autobahn A61 gut erschlossen Kooperationen (technisch/personell) mit Kompostieranlage ggf. möglich Der Standort wird wegen Verbindung mit Windkraft und Kompostieranlage durch Bezirksregierung Düsseldorf begrüßt Die Anlage lässt sich gut in das Geländerelief einpassen |


