Geplante Biogasanlage Mönchengladbach-Süd
Rindergülle
3.000 t/a
Nawaro (nachwachsende Rohstoffe, von ca. 500 ha) Mais
30.000 t/a
Energieerzeugung (Anlagenleistung: 1,5 MWel)
Biomethan; nach Aufbereitung Einspeisung ins Erdgasnetz
3,1 Mio. m³/a
Energiegehalt:
davon ca. 12 Mio. kWh Strom über dezentrale BHKW
und ca. 10 Mio. kWh Wärme über dezentrale BHKW
Rest: nicht verwertbare Wärme und Wirkungsgradverluste
Hauptbauwerke:
Silo für Maislagerung
ca. 43.000 m³
4 Fermenter
je ca. 1.500 m³
4 Substratlagerbehälter (9 Monate)
je ca. 5.600 m³
1 Modul Gasaufbereitung
ca. 700 Nm³/h Rohgas
1 Vorgrube für Rindergülle
ca. 300 m³
Zeitplan
| Einleitung FNP- und Bebauungsplanverfahren | 12/2009 |
| Beginn der Prospektion (Begleitung Bodendenkmalbehörde) | 01/2010 |
| Einleitung Genehmigungsverfahren (Baurecht, BImSch) | 06/2010 |
| Rechtskraft Bebauungsplan und Genehmigung FNP | 02/2011 |
| Baugenehmigung | 03/2011 |
| Baubeginn | 04/2011 |
| Inbetriebnahme | 10/2011 |
Umweltaspekte
CO2-Einsparung ca. 10.000 t/a
Minimale Geräuchentwicklung
Elektromotoren/Frontlader zum "Füttern"
Minimale Geruchsentwicklung
Maissilage abgedeckt, nur offener Anschnitt, Sonstige Anlagen geschlossen
(Geruchsgutachten liegt vor, Immissionswerte GIRL-6 werden eingehalten)
Grundwasserschonende Gärresteausbringung
Schleppschlauchsystem (kontrollierte Menge)
Verkehrsaufkommen
Temporär erhöhtes Verkehrsaufkommen von und zu der Anlage
Der Transport der Feldfrucht wäre auch ohne Biogasanlage erforderlich
Die Flächen werden jetzt auch schon gedüngt, mit ähnlichem Verkehrsaufkommen, auch z. T. mit organischem Dünger, der ggf. übel riecht.


